→ JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden!
→ Fachkräfteinitiative in ostdeutschen Zukunftsfeldern
→ Modellversuch „Vielfalt und Innovation“
JOBSTARTER - FÜR DIE ZUKUNFT AUSBILDEN!
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Programm "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden" bundesweit Innovationen und Strukturentwicklungen in der beruflichen Bildung. Das Programm zielt auf eine bessere regionale Versorgung Jugendlicher mit betrieblichen Ausbildungsplätzen durch die Gewinnung von Betrieben bzw. Unternehmen für Ausbildung. Das BMBF stellt für die Jahre 2005 bis 2013 ein Fördervolumen von 125 Mio. € zur Verfügung, die mit Mitteln des ESF kofinanziert werden. JOBSTARTER wird im Auftrag des BMBF dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zur Durchführung übertragen.
JOBSTARTER Regionalbüro Ost
Zur Unterstützung und Stärkung des Regionalansatzes von JOBSTARTER, insbesondere mit dem Ziel der Verbesserung der regionalen Ausbildungsstrukturen, wurden vier über das Bundesgebiet verteilte Regionalbüros eingerichtet. Diese Büros stellen im Rahmen der Programmdurchführung eine wichtige "Brückenfunktion" zwischen der zentralen Programmstelle in Bonn und den Projekten auf regionaler Ebene dar. Als eines von vier JOBSTARTER - Regionalbüros unterstützt GEBIFO - Berlin die Bonner Programmstelle im BIBB in den neuen Ländern und Berlin und verfolgt das Ziel, die Qualität der Umsetzung des Programms zu erhöhen. Dies gilt sowohl für die Ebene der geförderten Projekte als auch für die Zusammenarbeit von Akteurinnen und Akteuren.Die Regionalbüros initiieren und moderieren regionale Netzwerke und führen Workshops, Fachveranstaltungen sowie Konferenzen durch. Die Dokumentation und Sicherung der Ergebnisse gehört genauso zu ihren Aufgaben wie die Arbeit an der programmbezogenen Öffentlichkeit. GEBIFO - Berlin nutzt dabei die Kompetenzen als außeruniversitäres Forschungs-, Beratungs-, und Transferinstitut im JOBSTARTER - Programm.
REGIONALBÜRO - Partner
Regionalbüro Nord - INBAS
Schleswig - Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Regionalbüro Süd - F-BB
Hessen, Baden - Württemberg, Bayern
Regionalbüro West - ZWH
Nordrhein - Westfalen, Rheinland - Pfalz, Saarland
FACHKRÄFTEINITIATIVE IN OSTDEUTSCHEN ZUKUNFTSFELDERN
Mit der „Fachkräfteinitiative in ostdeutschen Zukunftsfeldern“ werden durch das Bundesministerium des Innern,
speziell durch den Bundesinnenminister in seiner Rolle als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer,
regionale Ansätze der Fachkräftesicherung gefördert, um die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) und das wirtschaftliche Wachstum in Ostdeutschland zu unterstützen.
Dabei werden regionalspezifische Handlungsansätze entwickelt, die geeignet sind, das Beschäftigungspotential der eigenen Region bestmöglich auszuschöpfen und die Fachkräftebasis zu sichern.
Gefördert werden Kooperationen und Netzwerke von Unternehmen und weiteren für die Fachkräfteentwicklung relevanten Akteuren sowie Projekte von Netzwerken, die sich mit dem Fokus auf bestimmte Branchen und Cluster auch überregional und über Bundesländergrenzen hinweg betätigen.
Innerhalb der Projektlaufzeit (01.10.2010 – 30.06.2012) werden die 10 ausgewählten Projekte der Fachkräfteinitiative Konzepte für die regionale Fachkräftesicherung in unterschiedlichen Branchen entwickeln, erproben und zum Teil bereits umsetzen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.fachkraefteinitiative-ostdeutschland.de
TRANSFERSTELLE FACHKRÄFTESICHERUNG OSTDEUTSCHLAND
Die Transferstelle Fachkräfteinitiative Ostdeutschland unterstützt das Bundesministerium des Innern bei der Durchführung und konzeptionellen Weiterentwicklung des Vorhabens.Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und die GEBIFO-Berlin wurden als Projekt- und Transferstelle ausgewählt und mit der Umsetzung der Aufgaben betraut.
Die Transferstelle wirkt aktiv bei der Auswahl, fachlichen Beratung und wissenschaftlichen Begleitung der Projekte mit. Wichtige Aufgaben sind die Organisation und Durchführung von fachspezifischen Workshops und Gesprächsformaten zur Bekanntmachung der Initiative sowie zum projektinternen Austausch. Weitere Leistungen sind die Sicherung und der Transfer der Projektergebnisse durch beispielsweise Flyer und Broschüren.
Modellversuch
„Innovative Ausbildungswege für Jugendliche mit vielfältigen Voraussetzungen im Industriegebiet Schwerin-Sacktannen-Wittenförden“
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn fördert aus Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Modellversuche mit dem
Förderschwerpunkt "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung".
In den Modellversuchen werden innovative Wege in die Ausbildung aufgezeigt und modellhaft gefördert. Dabei wird die zunehmende Heterogenität der Jugendlichen als Herausforderung und Chance begriffen. Es gilt, übertragbare Konzepte, Instrumente und Methoden zu entwickeln und umzusetzen, um das Potenzial an Auszubildenden zu erweitern und den Fachkräftebedarf der Unternehmen zu sichern.
Bundesweit wurden vom BIBB und dem BMBF 18 Modellversuche ausgewählt, die unterschiedliche Fragestellungen innerhalb des gemeinsamen Themas behandeln.
Die Wirtschaft in der Region Westmecklenburg-Vorpommern steht durch den tiefgreifenden demografischen Wandel vor großen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähige und zukunftsgerichtete Unternehmensstrukturen zu erhalten bzw. neu aufzubauen, müssen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Voraussetzungen geschaffen werden, um zum einen mit dem Rückgang der Bewerber/-innen und zum anderen mit der sich wandelnden Vielfalt der Bewerber/-innen umzugehen. Der im Frühjahr 2011 durch das Schweriner Ausbildungszentrum e.V. (SAZ) gestartete Modellversuch „Innovative Ausbildungswege für Jugendliche mit vielfältigen Voraussetzungen im Industriegebiet Schwerin-Sacktannen-Wittenförden“ soll hierzu Lösungsansätze erarbeiten und erproben.
Das Ziel des Modellversuches besteht darin, Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung modellhaft für das Industriegebiet Schwerin-Sacktannen-Wittenförden zu erschließen. GEBIFO-Berlin beteiligt sich an diesem Modellversuch als Kooperations-/ Verbundpartner. Neben analytischen Ergebnissen sollen vor allem gestalterisch-verändernde Aspekte gemeinsam untersucht, entwickelt und implementiert werden. Darüber hinaus werden Dienstleistungen zum Umgang mit heterogenen Bewerbern/-innen und Auszubildenden erarbeitet und umgesetzt.


